7. Juli 2016 – Oliver Arnhold, Leiter des Forschungsfelds  „Mobilität mit Erneuerbaren Energien“ am RLI hat beim „7. Deutschen Wasserstoff Congress“ am 5. Juli 2016 in Berlin seine Ergebnisse zum Thema „Energie- und Verkehrswende“ vorgestellt. In seinem Vortrag vor rund 200 Experten ging es um die „Tankstelle der Zukunft“ sowie die Auswirkungen der Verkehrswende auf den nationalen Ausbaupfad der Erneuerbaren Energie, Speicher und Spitzenlastkraftwerke in Deutschland.

Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, stellte in seiner Begrüßungsrede fest: „Die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie ist eine wichtige Alternative […] zu den noch leistungs- und reichweitenbeschränkten Batteriefahrzeugen.“

Oliver Arnhold ergänzt: „Die Ergebnisse des RLI zeigen, dass das Potential der Wasserstofftechnologie sogar noch darüber hinausgeht. Ein Mix aus Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeugen würde nämlich auch die Kopplung mit dem Stromsektor erleichtern. Hybride Autobahntankstellen würden nur noch die Hälfte der elektrischen Leistung am Netzanschlusspunkt benötigen; so könnte man die Kosten für Betreiberfirmen sowie Nutzerinnen und Nutzer senken. Auf nationaler Ebene bietet die Wasserstoffinfrastruktur dem erneuerbaren Stromsystem mehr Flexibilität und kann somit die Notwendigkeit zusätzlicher Speicher und Spitzenlastkraftwerke deutlich reduzieren.“

Die Vortagsfolien von Oliver Arnhold stehen auf Anfrage zur Verfügung.

© Fotos: Philipp Plum | Mit freundlicher Genehmigung der NOW GmbH