Mobilität mit Erneuerbaren Energien



Für die Integration Erneuerbarer Energien in den Mobilitätssektor existieren aktuell verschiedene Ansätze, darunter der Einsatz von Elektro- und Wasserstoff-Fahrzeugen  sowie biogener und synthetischer Kraftstoffe.

Die genannten Antriebsalternativen konnten sich bis dato jedoch nicht in großem Maße durchsetzen. Einerseits hat die technische Umsetzung noch nicht den Stand der Serienreife erreicht und erfordert weitere Entwicklungsarbeit, andererseits sind der ökologische Nutzen und damit auch die Nachhaltigkeit neuer Mobilitätskonzepte schwer nachweisbar. Die Problematik der Nahrungsmittelkonkurrenz bei biogenen Kraftstoffen erhöht die Komplexität der Problemstellung. 

In einer Tatsache ist sich die Fachwelt jedoch einig: Das Potenzial, mit den genannten Antriebsalternativen Emissionen  zu verringern, ist enorm, sofern die Grundversorgung aus erneuerbaren Energiequellen stammt.

Dieser Schnittstelle zwischen nachhaltigen Antriebssystemen und Erneuerbaren Energien widmet sich das Forschungsfeld „Mobilität mit EE“ am RLI. Das RLI beforscht theoretische und umsetzungsnahe Projekte zur Integration Erneuerbarer Energien in den Verkehrssektor. Dabei werden grundsätzlich drei Ansätze berücksichtigt:

    1. Batterieelektrische Mobilität: Versorgung der Fahrzeuge mit Strom aus Erneuerbaren Energien

    2. Wasserstoffelektrische Mobilität: Erzeugung des Wasserstoffs mittels Elektrolyse und Erneuerbarer Energien

    3. Auf synthetischem Methan basierende Mobilität: Erzeugung des Methans mittels Elektrolyse, Erneuerbarer Energien und Methanisierung

Im Fokus der Arbeit steht hierbei die Untersuchung der Interdependenzen zwischen Energie- und Mobilitätssystemen, um Synergien und systemübergreifende Optimierungspotenziale zu identifizieren. Das RLI hat sich dabei u.a. bereits mit Fuhrparks, lokalen und dezentralen Energiesystemen wie Micro Smart Grids und  Wasserstofftankstellen mit On-Site Elektrolyse beschäftigt.




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