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Neue Version der OpenEnergy Platform veröffentlicht

12. April 2017 – Das RLI freut sich über die Veröffentlichung einer neuen Version der OpenEnergy Platform. Die Plattform bietet die Grundlage dafür, die Prozesse hinter Energiesystemmodellierungen transparenter zu machen:

  • Daten können in der OpenEnergy Database (oedb) sowohl hoch- als auch heruntergeladen und dokumentiert werden.
  • Energiesystemmodelle können beschrieben, gesucht und verglichen werden, außerdem kann man sie mit dem eigenen Code verbinden. Dazu gibt es die Fact Sheets.
  • In der Literaturübersicht der oedb kann man Literatur suchen und Modelle und Daten referenzieren .
  • Begriffe lassen sich mithilfe des Glossars vereinheitlichen.
  • Alle können sich in die Diskussion einbringen – wir freuen uns über Verbesserungsvorschläge und neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter.
  • Bei den openmod-Treffen besteht die Möglichkeit zum persönlichen Ausstausch.

Mit diesen Hilfsmitteln, wollen wir die Transparenz und Reproduzierbarkeit in der Energiesystemforschung fördern. Wir wissen, dass man für (die meisten) Modellierungsprozesse mehr als einfach nur Daten und Code benötigt, um die Ergebnisse wirklich nachvollziehen zu können. Insbesondere dann, wenn komplexe oder verschiedene Modelle gleichzeitig im Spiel sind, ist eine lückenlose Dokumentation und Beschreibung der einzelnen Schritte im Modellierungsprozess unerlässlich. Wir werden regelmäßig neue Tools und Möglichkeiten bei den openmod-Treffen vorstellen und diskutieren. Alle sind herzlich dazu eingeladen, sich einzubringen.

Hintergrund

Logo openmod InitiativeDie OpenEnergy Platform wird im Rahmen des Forschungsprojekts open_eGo entwickelt. Als Mitglieder der openmod initiative haben die Forscherinnen und Forscher des Projekts die Plattform auch innerhalb dieser Community diskutiert. Die openmod initiative ist gleichzeitig Netzwerk, Interessenvertretung und Plattform – aber in erster Linie ist sie eine Graswurzelbewegung von Energiesystemmodelliererinnen und -modellierern. Das gemeinsame Ziel ist, die Qualität, Transparenz und Glaubwürdigkeit von Energiemodellen zu eröhen, indem man sie für alle öffnet. Die OpenEnergy Platform steht daher auch hinter dem Manifest der openmod initiative. Herzstück der openmod initiative sind die regelmäßigen Workshops, wo die Mitglieder Ideen austauschen, sich für politische Unterstützung für „offene“ Projekte einsetzen und ihren Code, ihre Daten und ihr Know-How miteinander teilen.

 

Open_eGo

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Die OpenEnergy Platform wird im Rahmen des open_eGo Projekts entwickelt. Ziel des Projekts ist es, eine transparentes, ebeneübergreifendes Netzplanungstool zu schaffen, um mithilfe von Modellen kostenoptimale Lösung für den Aus- und Umbau des Stromnetzes für die Energiewende zu generieren. Neben der Modellierung des Planungstools konzentriert sich open_eGo auf die Entwicklung der OpenEnergy Platform. In diesem Teil des Projekts werden die Ideen, die aus den Diskussionen innerhalb der openmod Community entstanden sind umgesetzt. Die Hilfsmittel, die die Plattform zur Verfügung stellt sichrn einen langfristigen Austausch von Daten, Code und Know-How. Zudem wollen wir Modelliererinnen und Modellierern einen Überblick über bereits existierende Energiemodelle und Datensätze geben.

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Wir fördern wie Forschung zu Energiesystemmodellen also, indem wir sie reproduzierbar, transparent und effizient gestalten. open_eGo und somit auch die OpenEnergy Platform werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

 

 

Die open_eGo-Partner:

ZNES RLI    Uni Magdeburg NEXT Energy