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RLI leitet Arbeitsgruppe „Zentral-Dezentral“ bei Tagung zu Transformationsforschung

Am 12. Mai 2016 tagte das Cluster Transformationsforschung der Heinrich-Böll-Stiftung am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). In der Arbeitsgruppe zu zentralen und dezentralen Ansätzen der Energiesystemtransformation, die von Berit Müller (Reiner Lemoine Institut (RLI)) geleitet und moderiert wurde, kam ein breites Spektrum an Themen auf den Tisch. Die Teilnehmenden, größtenteils DoktorandInnen, die zu verschiedenen Aspekten der Transformation promovieren, brachten Expertise aus ihren Forschungsgebieten ein. Von Seiten des RLI wurden insbesondere Fragestellungen aus dem Projekt SmEnOs-tech eingebracht, wobei speziell die Ergebnissen aus der RLI-Studie Vergleich und Optimierung von zentral und dezentral orientierten Ausbaupfaden zu einer Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland (Breyer, Müller, Möller et.al. 2013) zum Tragen kamen. In dieser Studie wurde untersucht, wie sich ein ausgeglichener Ausbau Erneuerbarer Energien gegenüber einem zentralerem Szenario (viel Wind im Norden, viel Sonne im Süden) auswirkt (siehe Grafik).

Die Ergebnisse dieser, wie auch der parallelen Arbeitsgruppe zur Transformation des Verkehrssektors, die von Christian von Hirschhausen (DIW/TU Berlin) moderiert wurde, werden für das Cluster der Böll-Stiftung aufbereitet.

© Grafik: RLI