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RLI startet Forschungsprojekt zu Wasserstoffinfrastruktur für planbare Nachfrager

8. Dezember 2016 – Das RLI erhält eine Förderung vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zum Forschungsprojekt „ImplaN“, in dem für die Dauer von 30 Monaten erforscht wird, wie sich die Zahl der Wasserstofftankstellen in Deutschland bei gleichzeitiger Erhöhung der Nachfrage steigern lässt. Im Rahmen eines Kick-Off Workshops am 8. Dezember in Berlin wurde das Projekt mit Beteiligten und externen Gästen angestoßen.

ImplaN steht für „Initialinfrastruktur für Wasserstoffmobilität auf Basis planbarer Nachfrager“ und konzentriert sich auf gewerbliche Fahrzeugflotten, wie etwa Busse, Taxis und Carsharing-Flotten. Da diese stets ähnliche Strecken zurücklegen, gut planbare Stand- und Tankzeiten haben und zunächst nur eine örtlich begrenzte Infrastruktur benötigen, eignen sie sich besonders gut für den Aufbau einer Initialinfrastruktur von Wasserstofftankstellen. Das RLI wird in ImplaN konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für Kombinationen aus Fahrzeugflotten und Tankstellen identifizieren. Ziel ist es, Tankinfrastruktur so auszulegen, dass eine möglichst hohe Wirtschaftlichkeit und gleichzeitig ein hoher Nutzen für private PKW erreicht wird. So kann der Umstieg des Verkehrssektors auf Wasserstofffahrzeuge insgesamt unterstützt und CO2-Emissionen gesenkt werden.

Das Projekt findet im Rahmen der Initiative Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany (HYPOS) statt, deren Ziel die Förderung von Wasserstoff als Energieträger in Ostdeutschland ist. Deswegen konzentriert sich das Vorhaben auf die neuen Bundesländer als Modellregion. Projektleiter ist Fabian Grüger.

Weitere Informationen zu ImplaN finden Sie hier.

Foto: RLI