MINT-INTERACT: Vielfalt in der Technikforschung stärken
Projektbeschreibung
Das Projekt MINT-INTERACT stärkt Vielfaltsperspektiven im Wissenschaftssystem und verankert sie im Arbeitsalltag außeruniversitärer MINT-Forschungsinstitute. Also in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. In den Bereichen, in denen Fachkräftemangel und Unterrepräsentation besonders ausgeprägt sind.
Der Vielfaltsbegriff wird dabei breit und intersektional gedacht: Neben Geschlecht denkt das Projekt auch die Perspektiven Migration, Behinderung, soziale Herkunft und sexuelle Orientierung mit.
Im Projekt erarbeiten RLI-Wissenschaftler*innen Instrumente und Maßnahmen, um Barrieren und Diskriminierung abzubauen. Dafür sammelt das Projektteam in drei Workshops Erfahrungen und bündelt erfolgreiche Ansätze in der frei zugänglichen Toolbox „MINT-Diversity“. Ein neues Netzwerk sorgt dafür, dass der Austausch auch nach Projektende weitergeht.
Workshops: Hürden und Lösungen
In drei thematisch fokussierten Workshops tauschen sich Teilnehmende aus Wissenschaft, Interessenvertretungen und Praxisorganisationen aus. Diese Formate dienen als praxisorientierte Lernräume. Die Teilnehmenden teilen Erfahrungen, benennen Hindernisse und entwickeln gemeinsam Lösungen.
Die Toolbox
Aus den Workshop-Ergebnissen entwickeln die Projektmitarbeitenden eine Toolbox. Diese enthält unterschiedliche Werkzeuge und Maßnahmen, zum Beispiel Checklisten, Leitfäden, Anleitungen und Mustertexte. Die Toolbox erscheint Open Access.
Netzwerk und Wissenstransfer
Damit die Ergebnisse langfristig wirken, baut das Projektteam das Netzwerk „MINT-Diversity“ auf. Mailinglisten und digitale Treffen verbinden die Beteiligten auch nach Projektende.
Projektzeitraum: September 2026 – Februar 2028
Aufgaben
- Durchführung von Workshops zu Barrieren, erprobten Diversity-Formaten und intersektionalen Perspektiven durchführen
- Entwicklung der Open-Access-Toolbox mit praxisnahen Instrumenten
- Aufbau eines Netzwerks

