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6. September 2019
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10. September 2019

HyStarter

Konzepte für eine regionale Wasserstoffwirtschaft

Projektdauer: 1. September 2019 – 31. Juli 2021

Im Projekt HyStarter werden neun Regionen bei der Sensibilisierung zum Thema Wasserstoff und der initialen Organisation einer Akteurslandschaft unterstützt. Sie entwickeln gemeinsam mit dem Konsortium aus Spilett new technologies GmbH, Choice, Becker Büttner Held Consulting, Energy Engineers und dem RLI erste Konzeptideen für die Implementierung von Wasserstoff in den regionalen Energie-, Verkehrs- und Wärmesektor. Das Projekt HyStarter ist Teil der Fördermaßnahme "HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland" des BMVi.

Während der Projektlaufzeit werden mehrere Stakeholder-Dialoge mit den Regionen geführt, welche die Ausarbeitung eines individuellen Wasserstoff-Konzeptes zum Ziel haben. Die Erstellung des Wasserstoff-Konzeptes birgt unterschiedliche Herausforderungen, die gemeinsam mit dem Konsortium begegnet werden. Hierzu wurden die Regionen in Kategorien gegliedert:

  • Küstenland/Windenergie (Rügen-Stralsund)
  • Strukturwandel/Energie (Lausitz)
  • Industrie/Automobil (Reutlingen)
  • Metropolregion/Mobilität (Kiel)
  • Bildung/Wissenstransfer (Weimar und Marburg)
  • Mittelständisch geprägte Region (Allgäu und Landkreis Schaumburg)
  • Grenzregion/europäische Vernetzung (Neustadt a. d. Waldnaab)
Im ersten Schritt wird das Konzept auf die technische Machbarkeit hin geprüft und gegebenenfalls angepasst, sowie mit den aktuellen Marktentwicklungen abgeglichen.

Im zweiten Schritt wird das Konzept durch eine modellbasierte Analyse auf seine makroökonomischen und ökologischen Auswirkungen hin untersucht und offene Designfragen über Optimieralgorithmen beantwortet.

Im dritten Schritt werden die makroökonomischen Effekte des Konzeptes sektorspezifisch heruntergebrochen, um potentielle Gewinner und Verlierer des Konzeptes zu identifizieren und gegebenenfalls Ausgleichsmechanismen zu entwickeln. Des Weiteren soll eine erste regulative Begutachtung des Konzeptes durchgeführt werden, um etwaige regulative Hindernisse oder Chancen zu identifizieren und Handlungsstrategien zu entwickeln.

Im vierten Schritt schließlich wird das begutachtete und gegebenenfalls optimierte Konzept wieder an den Dialogprozess der lokalen Akteure übergeben, um einen gemeinsamen Handlungspfad (Fahrplan) zu entwickeln.

In diesem Projekt analysiert das RLI die ökonomischen und ökologischen Auswirkungen der Wasserstoff-Konzepte:

  • Je Region Abbildung der gewählten Konzeptidee in ein regionenspezifisches Simulationsmodell
  • Je Region simulative Auswertung nach ökonomischen und ökologischen Kenngrößen der Konzeptidee sowie Beantwortung von offenen Designfragen über Optimieralgorithmen (€gesamt, €/Jahr, €/CO2 vermieden)
  • Spilett new technologies
  • Choice
  • Becker Büttner Held Consulting
  • Energy Engineers


Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur / NOW GmbH

RLS

Kontakt



Laura Wienpahl


Projektleiterin

Tim Röpcke


Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Bild: NOW Gmbh