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Konzepterstellung für E-Ladeinfrastruktur an allen IKEA Standorten der DACH-Region

Das Bild zeigt eine schematische Darstellung: In der Mittel ist eine E-Tankstelle mit zwei Ladesäulen, links ein E-Auto, rechts ein E-Van und ein E-Laster.
Für ein großes schwedisches Möbelunternehmen (IKEA) entwickelte das RLI ein Konzept für E-Ladeinfrastruktur. Auf allen Parkplätzen der Unternehmensfilialen in der gesamten Dachregion, also in Deutschland, Österreich und der Schweiz, sollen Ladepunkte für E-Fahrzeuge entstehen. Das umfasst insgesamt rund 70 Standorte.

Lademöglichkeiten für Lieferwagen, Autos und Logistikfahrzeuge

Verschiedene Fahrzeuggruppen sollen die Ladepunkte nutzen können: Die Fahrzeuge der Kund*innen, der Mitarbeitenden, Lieferfahrzeug und Last-Mile-Fahrzeuge, genauso wie Mietfahrzeuge, Firmenwagen und Logistikfahrzeuge. Die Herausforderung bei der Planung bestand darin, die unterschiedlichen Nutzungsverhalten und Anforderungen der unterschiedlichen Fahrzeuge zu berücksichtigen: lädt das Auto schnell oder langsam, viel oder wenig.

Was müssen die Ladepunkte leisten?

Das RLI analysierte das Ladeverhalten der Nutzenden und das Betriebsverhalten der Fahrzeuge und die prognostizierte Entwicklung von heute bis zum Jahr 2030.

Nach der Analyse bestimmte das RLI die Anzahl der benötigten Ladepunkte sowie die Ladetechnologie, abgestimmt auf den jeweiligen Bedarf des Standortes. Ziel war es, für jeden Standort genau prognostizieren zu können, wo zu welchem Zeitpunkt wie viele Ladepunkte bereitstehen müssen, um den Bedarf zu decken.

Eigene Methodik ermöglicht die Flächensuche

Um auch innerhalb der einzelnen IKEA-Standorte den optimalen Platz für die Ladepunkte zu finden, entwickelte das RLI eine Methodik für die Identifizierung von geeigneten Flächen.
Das RLI zog anschließend Rückschlüsse auf den notwendigen Netzanschluss und die Kosten für den Aufbau der Ladeinfrastruktur.

Projektzeitraum: November 2021 – Juni 2022

In dem Projekt übernahm das RLI folgende Aufgaben:

  • Vorbereitung und Durchführung von Stakeholder-Workshops
  • Entwicklung einer Methodik zur Identifizierung von geeigneten Flächen am Standort
  • Entwicklung eines Tools zur individuellen und bedarfsgerechten Planung von Ladeinfrastruktur am Standort
inno2grid

Kontakt



Alexander Windt

Projektleiter


Julian Brendel

Wissenschaftlicher Mitarbeiter